… Evolution nie stattgefunden hat?

Zu Beginn dieser Einleitung eine Worterklärung, weil wir diese beiden Begriffe immer wieder benutzen werden:

  • Mikro-Evolution ist eine Evolution innerhalb einer bestimmten Tierart (bewiesener Fakt)
  • Makro-Evolution ist eine artenübergreifende Evolution von einer Tierart zu einer anderen (unbewiesen, Theorie)

Der große Teil der Evolutionstheorie, über den spekuliert und diskutiert wird, ist die Makro-Evolution. Kaum jemand, auch wir nicht, wird über die Mikro-Evolution debattieren. Sie findet ganz klar statt. Aber kann man oder hat man jemals die Makro-Evolution beobachten oder irgendwie im Labor nachstellen können?

Nein. Es ist ein wissenschaftlicher Fakt, der jedem, der an die Evolution glaubt, bewusst sein sollte: eine artenübergreifende Evolution ist nie bewiesen worden. Sie wird nur angenommen, weil sie momentan die beste Theorie ist, die die Wissenschaft zu bieten hat. Es ist aber keinesfalls bewiesen worden, nicht einmal ansatzweise, dass z.B. – durch welche Umstände und Zwischenstufen auch immer – aus einem Lebewesen im Wasser oder Erde ein Lebewesen in der Luft geworden ist. Die Tiere sind nicht auf Bäume geklettert, sind heruntergesprungen und haben dann mit den Flossen gewedelt und das Jahrmillionen lang ehe „Mutter Zufall“ ihnen Flügel wachsen ließ, sodass sie vom Wasser oder Land zu Tieren in der Luft wurden. Von der gleichzeitigen Veränderung der Knochenstruktur und dem „mach aus Schuppen Federn“, ganz zu schweigen.

All das heißt aber nicht, dass die Evolution völlig über Board zu werfen ist. Sie findet statt, wie wir es bereits erwähnt haben und es selbst in der Natur beobachten können. Aber beweisbar ist eben nur eine Mikro-Evolution. Eine Evolution im kleinen Bereich. Im geschlossenen Bereich einer bestimmten Tierart, wie z.B.: von einem Wolf zu einem Hund.

„Alles ist aus einem Zufall entstanden.“

So die Ausgangslage der Evolutionstheorie. Die mathematische Wahrscheinlichkeit für das zufällige Entstehen unseres Universum, wie wir es heute kennen, wurde von mehreren Mathematikern errechnet, u.a. von Prof. Roger Penrose, ein angesehener britischer Mathematiker und enger Kollege Stephen Hawkings. Die errechnete Wahrscheinlichkeit lautet 1 zu 10¹²³ – eine unvorstellbare Zahl. In der Mathematik und in der gesamten Wissenschaft gilt eine solche Zahl als unmöglich – und zwar als eindeutig unmöglich! Wir haben das bereits an einer anderen Stelle angedeutet. Nun folgt ein Versuch der Veranschaulichung dieser unvorstellbaren Zahl:

– Man stelle sich einen kilometerlangen Strand vor. Nachts tobt ein vernichtender Orkan, der alles verwüstest und ins Chaos stürzt. Ein Chaos, das in unserem Beispiel, dem Chaos bei der Entstehung des Universums gleichen soll. Dieser Orkan hat aber den Sand am Strand so aufgewirbelt, dass kein Chaos, sondern die exakte Nachbildung Manhattans, mit all ihren Wolkenkratzer, Anzahl der Fenster, Schriftzügen, Straßen usw. inklusive der Freiheitsstatue entstanden ist. Man mag meinen, dass dieses Beispiel viel unmöglicher ist als die Entstehung unserer Erde (aus dem Chaos des Urknalls), aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Vergleich reicht hinten und vorne nicht aus, um diese unglaubliche Zahl von 1 zu 10¹²³ zu veranschaulichen.

Oder:
– Die zufällige Entstehung unseres Universums ist so unwahrscheinlich, wie einen kaputten Computer in alle kleinstmöglichen Einzelteile zu zerlegen, diese in eine Waschmaschine zu stecken und nach dem Ende des Waschvorgangs einen komplett zusammengesetzten, auf magische Weise auch noch perfekt funktionierenden PC zu erhalten, auf dem sich die Bits und Bytes durch das Schleudern so angeordnet haben, dass das aktuelle Windows sich aus Zufall selbst programmiert hat. Auch hier reicht die (Un)Wahrscheinlichkeit hinten und vorne nicht aus. Aber „glaubt“ man an das zufällige Entstehen „von allem“, dann braucht man nur einen Bruchteil an Vorstellungskraft, um an die Entstehung dieses magischen PCs zu „glauben“. So sagt es die wissenschaftliche Mathematik.

Ein letztes Beispiel, das sich direkt auf die ausgerechneten Zahlen bezieht:
– Unser Universum hat unzählige Atome. Aber niemand könnte sich auch nur annähernd die Anzahl vorstellen, auch wenn man sie ungefähr ausrechnen kann: 10⁷⁸. D.h. also, dass die Wahrscheinlichkeit für das zufällige Entstehen unseres Universums knapp 50 Nullen mehr aufführt als die Anzahl der Atome unserer Universums. Nicht zu verwechseln mit 50 mal so viel, sondern 100.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 mal so viel.
Anders formuliert könnte man auch sagen:
100.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 weitere Universen wie unseres sind nötig, voll mit 10⁷⁸  Atomen wie unseres, um auf die Zahl 10¹²³ zu kommen. Nun stellen wir uns vor, dass jemand ein einzelnes Atom daraus markiert und wir dürfen aus den unzähligen Universen mit den 10⁷⁸ Atomen einmal ein Atom aussuchen und dieses muss das eine sein, dass zuvor von demjenigen markiert worden ist. Nur schwierig, bis unmöglich, dass man sich solche Dimensionen vorstellen kann. Aber genau genommen muss man sich das auch gar nicht vorstellen können, sondern man muss nur an diesen Zufall „glauben“.

sandsearch

Kleine Anmerkung: Wir bitten dich, an was auch immer du glaubst, dass du diese Veranschaulichungen, Zahlen, Fakten usw. nicht als Angriff auffasst, denn sie sind lediglich wissenschaftlich errechnete Daten, die wir anhand von Bildern demonstrieren wollen; denn sie sind in der Tat „unglaublich“.

Charles Darwins Evolutionstheorie:

Jeder von uns, der an diese Theorie glaubt, sollte sich zumindest mal ansatzweise damit beschäftigt haben. Was sagt sie aus? Wie wurde sie entwickelt? Was sagt ihr Entwickler, Charles Darwin, selbst dazu? Wer war Charles Darwin überhaupt?

Haben wir uns solche Fragen schon einmal gestellt? Haben wir z.B. schon einmal etwas von der „Kambrischen Explosion“ gehört?
Diese Explosion ist keine Explosion, wie wir sie kennen, sondern eine Bezeichnung von Biologen und Paläontologen für einen wissenschaftlich unerklärlichen Vorgang innerhalb der Evolutionstheorie: das Erscheinen von einer schier unglaublichen Vielzahl an Lebewesen aus dem Nichts.
Tiere, mit Skeletten, Weichtiere, Schutzpanzer, Greifarme, Krallen, Gebisse, Augen, Kiemen usw. entwickelten sich quasi aus dem Nichts. Dies wird als Explosion der Tierarten in der kambrischen Epoche bezeichnet. Ein Vorgang, der sich mit der Evolutionstheorie nicht vereinen lässt, weil die allmähliche Entwicklung der Tierarten als auch die artenübergreifende Evolution fehlt.

Zu den fehlenden Zwischenstufen sagte Charles Darwin selbst:
„Die Zahl der einstigen Zwischenvarietäten muss sehr groß gewesen sein. Warum wimmelt also nicht jede geologische Formation und jede Schicht von Zwischengliedern?“
Diese Frage wurmte ihn. Mit den Beweisen konfrontiert, musste er selbst zugeben:
„Wenn die Arten durch unmerkliche Übergänge aus anderen Arten entstanden sind, warum finden wir dann nicht überall Übergangsformen? Warum finden wir denn nicht eine Menge solcher in den Schichten der Erdrinde eingebettet? Die Geologie zeigt uns keineswegs eine ununterbrochene Kette organischer Wesen, und das ist vielleicht der ernsthafteste Einwand, der gegen meine Theorie erhoben werden kann“.

Aber vielleicht hatte man damals nicht die Möglichkeiten zu umfangreichen Ausgrabungen. Daher glaubte er, dass im Laufe der Zeit diese Zwischenarten der Tiere (die für seine Theorie unabdingbar waren) gefunden werden würden.
Dazu sagt David Raup, selbst Paläontologe und Evolutionist:
„Nun, es ist jetzt ungefähr 120 Jahre nach Darwin und das Wissen über den Fossilbericht hat sich umfassend ausgeweitet. Wir haben mittlerweile eine viertelmillion Fossilienarten, aber die Situation hat sich nicht wesentlich gebessert. Die Vorgeschichte der Evolution ist immer noch erstaunlich ruckartig … Darwins Problem wurde daher in den letzten 120 Jahren nicht gelindert und wir haben weiterhin eine Vorgeschichte, die Veränderungen aufzeigt, aber eine, die man kaum als die vernünftigste Folge der natürlichen Auslese ansehen kann“ (Field Museum of Natural History Bulletin, 1979, Seite 25).

Was würde Charles Darwin dazu sagen, dass sein „vielleicht ernsthafteste Einwand gegen seine eigene Theorie“ bis heute nicht geklärt werden konnte? Wo sind all die Zwischenstufen der Tiere? Wo ihre langsame Entwicklung über Jahrmillionen? Würde er trotz fehlender Evolution immer noch an seiner Evolutionstheorie festhalten?

Wieso ist dann eigentlich diese Theorie noch so ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft? Wieso wird sie noch an Schulen gelehrt?
Vielleicht weil die Änderung viel zu viel Probleme mit sich bringen würde, wie z.B.:

  • Was sagt man den Schülern, sollten sie mal nachfragen, warum die Wissenschaft einen „Rückzieher“ gemacht hat, nachdem sie felsenfest an dieser Theorie festhielt?
  • Was würde die ganze Umstellung an Kosten verursachen?
  • Und ganz wichtig: Mit was ersetzt man die Evolutionstheorie? Einem Schöpfer?
  • Wir reagieren Eltern darauf, die nicht an einen Schöpfer glauben?

Solange man keine Antworten auf diese Fragen hat, wird sich wohl kaum etwas ändern. Das ist noch nicht einmal spekulativ, sondern eine Tatsache, mit der wir gewollt oder ungewollt konfrontiert werden.

Zurück zum Chaos am Anfang und dem Zufall danach:

Wenn man sich nun das Universum und die Lebewesen in ihrer Gesamtheit betrachtet und Darwins Theorien mit einbezieht, können wir dem Chaos als Ursprung und dem Zufall als seinen „Ordnungshüter“, folgendes zuschreiben:
Er (der Zufall) hat unzählige Atome dazu bewegt, sich auf eine ganz spezielle Anordnung hin zusammenzufinden und Lebewesen zu konstruieren. Atome bestehen aus Protonen und Neutronen und sind von Elektronen umgeben. Diese Masse toter Materie hat sich in einer Symbiose zusammengefunden und hat uns, die Lebewesen, zum Existieren genötigt.
Anders formuliert: Eine Masse toter Materie schließt sich zusammen, um für eine Zeit zu leben. Danach trennen sich die Atome wieder, um etwas „anderes“ zu werden, zu sterben. Sie wollen nicht mehr in einem Haufen sein und leben. Tot sind sie jetzt irgendwie nicht, können sie ja auch nicht sein, weil sie ja vorher auch nicht in dem Sinn von „Leben und Tod“ gelebt haben. Sie sind das geblieben, was sie vorher waren: Atome.

Was aber ist oder war der Impuls, der diesen Atomen den Auftrag gab, uns zu konstruieren, uns irgendwie denken zu lassen, uns existieren zu lassen und uns am „Ende unserer Tage“ einfach wieder auseinanderzunehmen?
Wer oder was ist der Herrscher der Atome? Die Wissenschaft? Der Zufall? Das Chaos?
Nicht zu vergessen, dass wir ebenfalls ein Produkt dieses Prozesses sind: Aus toter Materie zu Einzellern, über Mehrzellern, zu Tieren im Wasser, auf dem Land und irgendwie auch in die Luft, bis hin zum komplexesten Lebewesen auf Erden: dem Menschen.
Auch unser Geist, oder nennen wir es Bewusstsein, ist schlussendlich auch aus toter Materie, per Zufall, durch Evolution entstanden. Aber wie? Sucht man Antworten zu diesen Fragen, wird einem die Wissenschaft kaum weiterhelfen können.

Entstehung des Lebens:
Ein weiterer wissenschaftlicher Fakt (nicht eine Meinung von Laien), den jeder sofort nachvollziehen kann, ist:
Leben kann nicht aus Totem entstehen – auch nicht aus der sogenannten Ursuppe der Evolution.

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Oder wie es einst der Mitbegründer der Mikrobiologie, Louis Pasteur, formulierte: „Alles Leben entsteht aus Leben.“.
Bei allen Anstrengungen, die die Wissenschaft im Labor anstellt: Aus toter Materie ist noch nie Leben entstanden. Wie denn auch? Aber dennoch „glaubt“ man an die Evolutionstheorie.

Was kann das alles unter dem Strich bedeuten?

Erst einmal kann es gar nichts für einen bedeuten. Man kann all das hören und dann immer noch sagen: „Ist mir egal.“; oder: „Ich glaube dennoch nicht an Gott“, obwohl hier in keiner Weise von Gott die Rede war, sondern von der Wissenschaft.
Oder einem wird vielleicht bewusst, dass man als Anhänger der Wissenschaft (zu dem wir uns zählten und auch weiterhin zählen) ebenso an etwas Unerklärbarem, Unglaublichem festhält, wie es ein Gläubiger tut. Nüchtern betrachtet, weist es sogar keinerlei Unterschied auf. Aber gleichzeitig irgendwie doch. Denn es gibt einen Unterschied. Als Atheist stützt man sich ja auf wissenschaftliche Beweise, wohingegen der Gläubige von Anfang an seine Überzeugung vermeintlich nicht beweisen kann und somit als unglaubwürdig eingestuft wird. Versucht nun aber der Anhänger der Wissenschaft, seine Stellung durch Beweise zu untermauern und wird auf die zuvor erwähnten Lücken in der Argumentationskette hingewiesen, fehlt ihm ja genau das, was ihn in seiner Überzeugung von seinem Gegenüber vermeintlich unterschieden hat: die belegbaren Beweise.
Wieso ist aber nun die unbewiesene Theorie so akzeptabel, die Existenz eines Schöpfers aber nicht? Was bringt uns dazu, dass wir die Existenz Gottes so strikt verneinen? Woran glauben die Nicht-Gläubigen eigentlich? Glauben sie an die Wissenschaft? Oder glauben Atheisten das, was andere glauben?

So oder so, kann die Wissenschaft, egal ob sie auf ein Podest der Unfehlbarkeit gestellt wird oder nicht, höchstens nur eines erklären: „Wie etwas ist“. Sie beschäftigt sich mit den materiellen Dingen, interessieren wir uns aber für immaterielle Dinge, dann reicht hierfür die Wissenschaft allein nicht aus.

Videos zu diesem Thema:

Ein interessanter Vortrag zum Thema Evolution aus der Sicht eines Professors für Mikrobielle Ökologie:

Ein Zusammenschnitt aus mehreren Vorträgen:

Was wäre wenn Evolution nicht stattgefunden hat? Anhand der Beispiele des Fossilberichts:

Was wäre wenn Evolution nicht stattgefunden hat? Anhand der Beispiele, ob der Mensch vom Affen abstammt:

Was wäre wenn Evolution nicht stattgefunden hat? Anhand der Beispiele der Bienen: